Errettung - Alles was du brauchst

Der Plan der Errettung ist für das Neue Testament von zentraler Bedeutung. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Als Christus geboren werden sollte, wurde Joseph, Marias Verlobter, angewiesen, ihn Jesus zu nennen, die griechische Form eines hebräischen Namens, der »Jahwe rettet« bedeutet. Der Engel sagte, warum ihm dieser Name gegeben werden sollte: »… denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden« (Mt 1,20-21). Errettung war somit die Absicht Christi für sein Kommen auf die Erde: »… denn der Sohn des Menschen ist gekommen, zu suchen und zu erretten, was ver­loren ist« (Lk 19,10; siehe auch Joh 3,17; 1Tim 1,15).

Verständlicherweise kommen im Neuen Testament die Worte »Errettung«, »Retter« oder »erretten« häufig vor. Zudem ist »Errettung« ein sehr weitreichender, umfassender Begriff. Er beinhaltet viele der anderen Begriffe (wie zum Beispiel Rechtfertigung, Lösegeld, Wiedergeburt, ewiges Leben usw.), die wir bereits betrachtet haben; denn jeder dieser Begriffe erläutert einen Aspekt der Errettung. Des Weiteren wird der Plan der Errettung oft im Zusammenhang dargelegt, wobei das Wort an sich nicht verwendet wird. Angesichts dessen wird uns die Betrachtung von »Errettung« helfen, die Grundlagen, die wir in diesem Buch behandelt haben, nochmals zu durchdenken.

Die umfassende Bedeutung

Das griechische Verb »retten« (sozo) hat unterschiedliche Bedeutungen. Es kann für die Rettung aus Gefahr oder für die Befreiung von Krankheit verwendet werden (wenn z. B. »heilen« benutzt wird). In den Evangelien sehen wir Jesus, wie er Menschen auf diese unterschiedlichen Arten rettet. Als Antwort auf den Hilferuf von Petrus: »Herr, rette mich!«, rettet Christus ihn vor dem Ertrinken (Mt 14,30-31). Er heilt eine Frau von einer seit Langem anhaltenden Krankheit und erklärt: »Tochter, dein Glaube hat dich geheilt [oder »gerettet«; siehe Fußnote in der Elb 2003]; geh hin in Frieden« (Lk 8,48). Er versicherte einem Mann, dessen einzige Tochter gerade gestorben war: »Fürchte dich nicht; glaube nur, und sie wird gerettet werden«, ging dann weiter zum Haus des Mannes und erweckte seine Tochter von den Toten (Lk 8,49-56 [besonders Vers 50]).

An anderen Stellen verwendet Christus den Begriff »retten« auch im moralischen und geistlichen Sinne. Zum Beispiel sagte er zu einer sündigen, aber bußfertigen Frau: »Deine Sünden sind vergeben. [...] Dein Glaube hat dich gerettet; geh hin in Frieden« (Lk 7,48.50). In diesem Sinne werden die Worte »retten« und »Errettung« im Neuen Testament am häufigsten verwendet; und viele der körperlichen Heilungen und Befreiungen dienen als Veranschaulichungen der Errettung auf der geistlichen Ebene.

In Johannes 9, als unser Herr einem blindgeborenen Mann das Augenlicht gab, benutzt Christus die körperliche Heilung als Veranschaulichung für seine Fähigkeit, dem geistlich Blinden geistliches Augenlicht zu geben: »Und Jesus sprach: Zum Ge­ richt bin ich in diese Welt gekommen, damit die Nichtsehenden sehen und die Sehenden blind werden« (Joh 9,39). Für den Rest des Kapitels wollen wir uns vorrangig (aber dennoch nicht ausschließlich) mit der Errettung auf moralischer und geistlicher Ebene beschäftigen.

Weil Errettung ein umfassender Ausdruck ist, der beschreibt, was Gott für den Gläubigen getan hat, tut und zu tun beabsichtigt, wird er in drei Zeitformen verwendet: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Errettung in der Zeitform der Vergangenheit

Entsprechend dem Neuen Testament möchte Gott, dass alle Menschen errettet werden. Aus diesem Grund gab sich Christus selbst als Lösegeld für alle Menschen (1Tim 2,3-6). Die gute Nachricht ist deshalb, dass die Errettung für jeden möglich ist, auch wenn sie nur für diejenigen wirksam wird, die glauben. Sobald ein Mensch glaubt, wird er zu Recht von seiner Errettung als etwas sprechen, das stattgefunden hat. Er muss sich nicht darauf beschränken zu sagen: »Ich hoffe, irgendwann einmal gerettet zu werden.« Er kann zu Recht die Vergangenheitsform verwenden und sagen: »Ich wurde gerettet.« Indem es zu Gläubigen spricht, sagt das Neue Testament: »… durch Gnade seid ihr er­ rettet« (Eph 2,5). Das bedeutet nicht, dass der Gläubige bereits die Gesamtheit der Errettung erfahren hat, denn einige Abschnitte der Errettung liegen noch in der Zukunft. Aber es bleibt, dass bestimmte Abschnitte der Errettung in dem Moment wirksam werden und abgeschlossen sind, wenn ein Mensch sich aufrichtig und persönlich Christus anvertraut.

Zu diesen Abschnitten gehören:

1. Vergebung: In dem Fall der oben erwähnten Sünderin verwendet Christus die Vergangenheitsform dreimal: »Ihre vie­ len Sünden sind vergeben [worden]. [...] Deine Sünden sind ver­ geben [worden]. [...] Dein Glaube hat dich gerettet; geh hin in Frie­ den« (Lk 7,47.48.50). Gleichermaßen sagt der Apostel Johannes: »Ich schreibe euch, Kinder, weil euch die Sünden vergeben sind um sei­ nes Namens willen« (1Jo 2,12); und der Apostel Paulus schreibt: »… indem er [Gott] uns alle Vergehungen vergeben hat« (Kol 2,13).

In der Heiligen Schrift werden bestimmte Metaphern verwendet, um uns die Vollständigkeit dieser Vergebung deutlich aufzuzeigen:

a) außerhalb seiner Sichtweite: »Alle meine Sünden hast du hin­ ter deinen Rücken geworfen« (Jes 38,17);

b) außer Reichweite: »So weit der Osten ist vom Westen, hat er von uns entfernt unsere Übertretungen« (Ps 103,12); c) nicht mehr existent: »Ich, ich bin es, der deine Übertretungen tilgt um meinetwillen« (Jes 43,25);

d) unwiderruflich: »Ich werde [...] ihrer Sünde nicht mehr ge­ denken« (Jer 31,34);

e) unwiederbringlich: »Wer ist ein Gott wie du, der die Ungerech­ tigkeit vergibt [...]? Er wird [...] unsere Ungerechtigkeiten nieder­ treten; und du wirst alle ihre Sünden in die Tiefen des Meeres werfen« (Mi 7,18-19).

2. Wiederherstellung und neues geistliches Leben (siehe Kapitel 7):

a) »… errettete er uns, nicht aus Werken, die, in Gerechtigkeit voll­ bracht, wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit durch die Waschung der Wiedergeburt und die Erneuerung des Heiligen Geistes« (Tit 3,5).

b) »Gott aber, [...] hat auch uns, als wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht [...]. Denn durch die Gnade seid ihr errettet, mittels des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme« (Eph 2,4-9).

3. Versöhnung mit Gott (siehe Kapitel 4):

»Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben« (Röm 5,11).

Errettung in der Zeitform der Gegenwart

Errettung betrifft nicht nur die Vergangenheit eines Menschen. Sie berührt ebenso seine Gegenwart. Ein gutes Beispiel ist hier vor allem Zachäus (lesen Sie seine Geschichte in Lk 19,1-10). Als die Errettung in das Haus des Zachäus kam, brachte sie ihm nicht nur Vergebung für die Vergangenheit, sondern veränderte auch seinen Lebensstil in der Gegenwart drastisch. Es begann damit, dass sein soziales Gewissen angeregt wurde. Wo er Menschen mehr Steuern abgenötigt hatte, als ihm gesetzlich gestattet war, bot er jetzt an, sie vierfach zurückzuerstatten. Das ist aber noch nicht alles. Er konnte nicht länger damit zufrieden sein, eine Menge Geld nur für sich selbst zu verdienen (auch wenn es noch innerhalb des gesetzlichen Rahmens wäre), während viele seiner Mitbürger von Armut geplagt wurden. »Die Hälfte meiner Güter«, sagte er, »gebe ich den Armen.«

Ein Anliegen für die Armen, die Kranken und die Behinderten zu haben, ist immer ein Kennzeichen wahren Christentums. Diejenigen, die wirklich durch das Evangelium Christi gerettet sind, stehen in der Pflicht und Schuldigkeit, sich in allen Beziehungen des Lebens so zu verhalten, »damit sie die Lehre, die unseres Heiland­Gottes ist, zieren in allem«; das heißt, sie müssen zeigen, wie ansprechend das Evangelium ist, indem sie die praktischen Auswirkungen in ihrem Lebensstil darstellen (Tit 2,10-14).

Es gibt noch einen weiteren Bereich, in dem die Errettung maßgeblich dafür sein muss, was der Gläubige mit seinem Leben macht. Christus drückte es folgendermaßen aus: »Denn wer ir­ gend sein Leben erretten will, wird es verlieren; wer aber irgend sein Leben verlieren wird um meinet­ und des Evangeliums willen, wird es erretten« (Mk 8,35). Es wird uns beim Verständnis dieser Aussage helfen, wenn wir beachten, dass das griechische Wort, das hier mit »Leben« (oder »Seele«; siehe Fußnote in der Elb 2003) übersetzt ist, eine Vielzahl von Bedeutungen hat. Es kann das Leben an sich bedeuten (wie in Mt 2,20): »… denn die dem Kind nach dem Leben trachteten, sind gestorben«. Es kann aber auch das innere Leben eines Menschen bedeuten – alles, was ein Leben zu mehr macht als zu einem bloßen Existieren: Liebe, Kraft, Verstand, Gefühl, Fähigkeiten, Wünsche, Ziele (wie in 3Jo 2): »Ich wünsche, dass es dir in allem wohl geht und du [körperlich] gesund bist, wie es deiner Seele wohl geht.« In der Aussage unseres Herrn (Mk 8,35) trägt es beide Bedeutungen, wie wir gleich sehen werden.

Aber wie kann man sein Leben – oder seine Seele – retten, indem man es – oder sie – verliert? Dies scheint ein Widerspruch zu sein. Ja, wir können dies nur dann verstehen, wenn wir daran denken, dass dieses gegenwärtige Zeitalter nicht das einzige ist, das es gibt: Es gibt noch ein weiteres – das künftige Reich Gottes. Das ist der Zusammenhang, in dem Christus diese Lektion lehrt: »Denn wer irgend sich meiner und meiner Worte schämt unter diesem ehebrecherischen und sündigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Sohn des Menschen schämen, wenn er kommt in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln« (Mk 8,38).

Christus hatte gerade vorhergesagt, dass die Obrigkeit Jerusalems ihn töten würde. Petrus (vorausahnend, dass sie ihn ebenfalls töten könnten, wenn dies geschehen würde) versuchte, Christus davon zu überzeugen, die Hinrichtung zu verhindern. Aber Christus wollte seinen Auftrag nicht um der Rettung seines Lebens willen aufs Spiel setzen. Er ermahnte Petrus, nicht sein Leben in dieser Welt zu retten, indem er Christus verleugnet; wenn er das täte, würde er es auch in der zukünftigen verlieren. Wie wir wissen, hat Petrus letztlich doch die Nerven verloren und Christus verleugnet. Aber das war nur eine zeitliche Entgleisung, bezüglich derer Christus ihn durch seine Fürsprache wiederherstellte (Lk 22,31-34).

Aber die Lektion bleibt für uns alle bestehen. Allerdings verdienen wir die Errettung nicht dadurch, dass wir als Märtyrer sterben. Die Errettung ist ein kostenloses Geschenk. Wir können jedoch nicht die Gabe der Errettung ohne den Retter erhalten. Die Heilige Schrift sagt: »Denn euch ist es im Blick auf Christus ge­ schenkt worden, nicht allein an ihn zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden« (Phil 1,29). Angenommen, wir kommen in die Situation, dass wir wählen müssen: Entweder verleugnen wir Christus und retten unser körperliches Leben in dieser Welt, oder wir halten an unserem Glauben an Christus fest, bleiben ihm treu und verlieren unser Leben in dieser Welt. Dann müssen wir dazu bereit sein, unser Leben in dieser Welt zu verlieren, wobei uns die Zusicherung gegeben wird, dass wir das Leben in der künftigen Welt retten werden; wohingegen wir das Leben in der künftigen Welt verlieren werden, wenn wir unser Leben in dieser Welt durch die Verleugnung Christi retten wollen (Lk 9,24).

Zudem ist das Leben in dieser Welt nicht etwas, das wir in eine Schachtel packen können, um es sicher aufzubewahren. Ein Leben muss gelebt werden: Seine Kraft, Zeit und Liebe sowie seine Ziele und Fähigkeiten müssen für Menschen, Dinge oder Projekte eingesetzt werden. Die Frage ist: Wofür werden wir sie einsetzen?

Ein Gläubiger ist dazu berufen, alles, was er tut, von Herzen dem Herrn zu tun (Kol 3,23) und so viel seiner Zeit und Kraft wie möglich für die Förderung des Evangeliums Christi zu verwenden. Wenn er beginnt, sein Leben auf diese Weise hinzugeben, wird dies früher oder später alle möglichen Arten des Opfers und der Selbstverleugnung für ihn zur Folge haben. Einem Weltmenschen wird der Gläubige erscheinen, als vergeude er sein Leben. Aber in Wirklichkeit erlangt alles, was ein Gläubiger für Christus tut oder für Christus und seine Belange verwendet, beständige und ewige Bedeutung. Die Ergebnisse dessen werden für immer bestehen bleiben (Joh 12,25).

Wenn andererseits der Gläubige nicht bereit ist, für Christus zu leben, und seine Zeit, Kraft und Liebe sowie seine Fähigkeiten selbstsüchtig oder nur für weltliche oder wertlose Dinge einsetzt, ist alles, was der Gläubige für diese weltlichen Dinge eingesetzt hat, in Bezug auf das ewige Reich Gottes für immer verloren. Und wenn Christus bei seinem Zweiten Kommen die Werke dieses Menschen prüft, werden seine Werke verbrennen, und er wird Verlust erleiden – auch wenn er selbst gerettet werden wird (1Kor 3,10-15).

Errettung in der Zeitform der Zukunft

Während ein Gläubiger vertrauensvoll sagen mag: »Ich bin errettet«, liegen wichtige Teile seiner Errettung nach wie vor in der Zukunft. Deshalb soll der Gläubige auf sie hoffen. Nicht, weil sie unsicher wären, sondern einfach deshalb, weil sie noch nicht gegenwärtig sind.

Er kann von ihnen zu Recht mit derselben Zuversicht sprechen und in bescheidener Weise erklären: »Ich werde errettet werden.« Diese zukünftigen Aspekte beinhalten Folgendes:

1. Errettung vom Zorn Gottes: »Vielmehr nun, da wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn gerettet werden vom Zorn« (Röm 5,9; vgl. 1Thes 5,9-10).

2. Erlösung unseres körperlichen Leibes: Dies ist auch etwas, das sich beim Zweiten Kommen Christi ereignen wird.

a) »Denn unser Bürgertum ist in den Himmeln, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus als Heiland erwarten, der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird zur Gleichförmigkeit mit seinem Leib der Herrlichkeit, nach der wirksamen Kraft, mit der er vermag, auch alle Dinge sich zu unterwerfen« (Phil 3,20-21).

b) »Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erst­ linge des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst, erwar­ tend die Sohnschaft: die Erlösung unseres Leibes. Denn in Hoffnung sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung; denn was einer sieht, was hofft er es auch? Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren« (Röm 8,23-25).

3. Die endgültige Heiligung des Christen (siehe Kapitel 14):

a) »Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Chris­ tus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergezeugt hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten, zu einem unverweslichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbteil, das in den Himmeln aufbewahrt ist für euch, die ihr durch Got­ tes Macht durch Glauben bewahrt werdet zur Errettung, die bereit ist, in der letzten Zeit offenbart zu werden« (1Petr 1,3-5).

b) »Wenn der Christus, unser Leben, offenbart werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbart werden in Herrlichkeit« (Kol 3,4).

4. Das Eingehen des Christen in den Himmel:

Ein Gläubiger kann auf zweierlei Weise in den Himmel eingehen. Von denjenigen, die vor der Wiederkunft des Herrn sterben, wird gesagt, dass sie »ausheimisch von dem Leib und ein­ heimisch bei dem Herrn« sind (2Kor 5,8), auch wenn ihr körperlicher Leib noch nicht auferweckt wurde. Beim Zweiten Kommen des Herrn werden die toten Körper dieser Gläubigen auferweckt werden; die Körper der noch lebenden Gläubigen werden verwandelt und dem Herrn entgegen in die Luft entrückt werden (1Thes 4,13-18).

»Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden [...] Wenn aber dieses Verwesliche Un­ verweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit an­ ziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: ›Verschlungen ist der Tod in Sieg‹« (1Kor 15,51-52.54).

In dieser Hinsicht sagt die Schrift: »Jetzt ist unsere Errettung näher als damals, als wir gläubig wurden« (Röm 13,11)! – Näher, weil mit jedem vergangenen Tag das Zweite Kommen Christi näher rückt.