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Bibelkurs: Wie finde ich zu Gott?

Lektion 1: Gott, Jesus Christus und Heiliger Geist

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Was sagt die Bibel über Gott, Jesus Christus und den Heiligen Geist

Die Bibel geht von der Realität aus, daß es Gott gibt! Er ist der Ewige, der Höchste und der Schöpfer des Weltalls.

„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“, 1. Mose 1, 1. Gott ist allwissend, allmächtig und allgegenwärtig.

Die Bibel sagt, daß Gott heilig ist, 1.Petrus 1, 15-16, daß Er Liebe ist, 1. Johannes 4, 8, und daß Er treu ist, 1. Korinther 10, 13.

Ein wichtiges Gebot Gottes lautet: „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir“, 2. Mose 20, 3.

Gott ist der Eine, den wir allein anbeten, ehren und dem wir dienen sollen.

Der dreieinige Gott

Obwohl die Bibel lehrt, daß es nur einen Gott gibt, 1. Timotheus 2, 5, spricht sie dennoch von drei Personen in der Gottheit: Gott, dem Vater; Gott, dem Sohn; und Gott, dem Heiligen Geist. In Matthäus 28, 19 sind diese drei Personen in einem Namen erwähnt. Andere Bibelstellen sagen das gleiche aus. So steht z.B. in Matthäus 3, 16-17: „Und als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser herauf; und siehe, die Himmel wurden aufgetan, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herniederfahren und auf ihn kommen. Und siehe, eine Stimme kommt aus den Himmeln, welche spricht: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“ Obwohl diese drei Personen der Gottheit eins sind, haben sie dennoch verschiedene Aufgaben zu erfüllen.

Gott, der Vater

Römer 1, 7 bestätigt, daß der Vater wirklich Gott ist: „Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater“. Gott ist Geist, Johannes 4,24. Oft wird Gott als die erste Person der Dreieinigkeit erwähnt. Dennoch ist Er nicht mächtiger oder größer als der Sohn oder der Heilige Geist; alle drei sind gleich. Viele Bibelstellen reden von Gott als dem Vater, z.B. Matthäus 6, 9: „Unser Vater, der du bist in den Himmeln, geheiligt werde dein Name.“ Gott hat einen Plan für die Menschheit, einschließlich des ganzen Universums. Mose, einer der großen Führer des Volkes Israel, betete zu Ihm und sagte: „Herr, HERR, du hast begonnen, deinen Knecht deine Größe und deine starke Hand sehen zu lassen. Denn wo im Himmel und auf Erden ist ein Gott, der so etwas wie deine Werke und wie deine Machttaten tun könnte?“ 5. Mose 3, 24.

Gott ist der Gott der Liebe, der Barmherzigkeit, der Güte, der Heiligkeit und der Gerechtigkeit, und Er ist der Geber aller guten Gaben. Jedoch die größte Gabe an uns ist Sein geliebter Sohn, Jesus Christus. „Denn so hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe“, Johannes 3, 16.

Haben Sie Gott schon jemals für Seine große Gabe gedankt?

Gott, der Sohn

Der Herr Jesus Christus ist Gott, der Sohn. Er hatte keinen Anfang, sondern Er ist ewig. „Im Anfang war das Wort (Christus) und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott“, Johannes 1, 1. Es ist ein schrecklicher Irrtum zu sagen, Jesus sei nicht Gott! Möge sich keiner auf diese Weise Gott gegenüber versündigen!

Jesus wird auch Immanuel, d.h. Gott mit uns, genannt, Matthäus 1, 23, sowie „Christus, der Herr“, Lukas 2, 11, und „das Wort“, Johannes 1, 1.

In Hebräer 1, 8 sind die herrlichen Worte des Vaters an den Sohn aufgezeichnet: „Dein Thron, o Gott, ist in alle Ewigkeit.“

Jedoch ist Christus nicht nur Gott, sondern Er wurde auch Mensch. Er verließ den Himmel und kam in unsere Welt, geboren von der Jungfrau Maria. Er wurde „Jesus“ genannt, Matthäus 1, 21, das heißt übersetzt: „Der Herr ist Rettung.“ Er ist Gott, „geoffenbart im Fleisch“, 1. Timotheus 3, 16. Wie alle anderen Menschen wußte Er, was es heißt, müde und hungrig zu sein; Er wurde versucht „in gleicher Weise wie wir, doch ohne Sünde“, Hebräer 4,15. In einer weiteren Bibelstelle heißt es: „Welcher keine Sünde getan hat“, 1.Petrus 2, 22. Er kam, um der Retter der Welt zu sein. „Denn euch ist heute der Retter geboren“, Lukas 2,11.

Geboren in Bethlehem, wohnte Er die längste Zeit Seines Lebens in Nazareth. Während der dreieinhalb Jahre Seines öffentlichen Dienstes, zog Er von Ort zu Ort, lehrte das Volk, heilte Kranke und bereitete Seine Jünger auf ihren zukünftigen Dienst vor.

Die wichtigste Botschaft der Bibel ist der Tod Jesu am Kreuz und Seine Auferstehung. Gegen Jesus Christus wurden bewußt falsche Anklagen erhoben. Der Haß der Menschen steigerte sich gegen Ihn so sehr, daß sogar Pilatus, ein römischer Gouverneur, dem Drängen des Volkes auf Hinrichtung stattgab. Auf dem Hügel Golgatha, am Stadtrand von Jerusalem, wurde Er an einem römischen Kreuz zwischen zwei Räubern gekreuzigt.

„Aber“, werden Sie sagen, „warum starb Er denn, wenn Er nichts Falsches getan und nicht gesündigt hatte?“ Viele Bibelverse beantworten diese Frage. Jesaja 53, 5-6: „Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünde willen ... Aber der Herr warf unser aller Sünde auf ihn.“ Römer 5, 8: „Gott aber erweist seine Liebe gegen uns darin, daß Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist.“ 1. Korinther 15, 3: „... daß Christus gestorben ist für unsere Sünden nach der Schrift.“ Folglich ist Jesus für Ihre und für meine Sünden gestorben, um uns zu erretten. Drei Tage nach dem Kreuzestod stand Er wieder auf aus den Toten, 1. Korinther 15, 4. Danach zeigte Er sich Seinen Jüngern und vielen anderen Menschen, bevor Er wieder zum Himmel auffuhr, 1. Korinther 15, 6 und Apostelgschichte 1, 9.

Eines Tages wird Er wiederkommen, Apostelgeschichte 1, 11; 1. Thessalonicher 4, 16-17 und 1. Korinther 15, 23.

Gott, der Heilige Geist

Der Heilige Geist ist Gott, Apostelgeschichte 5, 3-4. Er ist eine Person und nicht nur ein Einfluß oder eine Kraft, wie es von manchen fälschlich geglaubt und gelehrt wird. Das Ziel des Heiligen Geistes ist, der Welt die Augen über die Sünde zu öffnen, über die Gerechtigkeit und über das Gericht, Johannes 16, 8. Er tröstet, Johannes 14, 16; lehrt, Johannes 14, 26; leitet, Johannes 16, 13; kann betrübt werden, Epheser 4, 30, und kann an seiner Arbeit in uns gehindert werden.

Der Heilige Geist war es, der die heiligen Männer Gottes inspirierte, als sie die Heilige Schrift niederschrieben, 2. Timotheus 3, 15-16; 2. Petrus 1, 21. Er wohnt in allen an Jesus Christus gläubig gewordenen Christen, 1. Korinther 6, 19, erfüllt sie mit Seiner Kraft und ermöglicht ihnen, ein Leben zu führen, das Gott gefällt.